zuerst mal ein link zu einer seite auf der zu sehr vielen cpus wichtige daten zusammen gestellt sind:
http://users.erols.com/chare/elec_pentium.htm
wir haben ja fast gleiche cpus, deshalb zum vergleich meine zahlen (barton 3000+/fsb 400 @424, entspricht leistungsmässig ziemlich genau dem 3200+/fsb 400).
mein mainboard ist ein asus mit nvidia2-chipsatz im dual channel betrieb (a7n8x-e deluxe).
zum vergleich habe ich jetzt meine kiste mehrmals hintereinander mit aquamark3 gequält. dabei erreiche ich 55 °C bei der cpu, die gpu, nicht vergleichbar, erreicht dabei 65 °C.
beide werte sind für die entsprechenden chips unter vollast in ordnung und entsprechen auch meinen erfahrungen mit bartons.
natürlich liefert mein system voraussichtlich weniger abwärme, weil deine gpu deutlich stärker heizen dürfte und somit das gehäuse deutlich stärker mit abwärme belastet sein wird.
ich nutze grundsätzlich keine zusatzlüfter, so dass sich bei mir nur lüfter an cpu. gpu und im netzteil befinden. das system hält auch noch an sehr heissen tagen durch, wobei ich da keine probleme hätte wenn ich dabei 65 °C an der cpu messen würde.
die einzige abweichung vom standard besteht darin, dass ich keinen box-lüfter verwende, sondern einen zugekauften. diese bringen der erfahrung nach mehr kühlleistung. natürlich verwende ich preisgünstige modelle von thermal und artic cooling und bin damit sowohl bei der kühlleistung als auch mit dem lärmpegel zufrieden.
ich erlebe immer wieder 2 negative effekte beim einbau und betrieb von cpus:
- die funktion von wärmeleitpaste ist den meisten nicht klar, das gilt insbesondere auch für viele professionelle techniker. deshalb wird viel zu viel paste aufgetragen, was zu einer verschlechterung der wärmeübertragung führt. abwischen der paste kann da bereits wunder bewirken.
- in vielen mainboards werden die cpu-spannung standardmässig relativ reichlich eingestellt. das kann sinn machen um auch ältere cpus, die höhere spannungen erfordern, ohne weiteres zum anlaufen zu bringen. im fall der bartons bedeutet das aber häufig, dass sie mit 1,70 V anstatt 1,65 V betrieben werden. deshalb die 1,65 V im bios vorgeben. ausserdem im hardwaremonitor prüfen welche spannung dann wirklich anliegt. da habe ich auch schon überraschungen erlebt, weil die tatsächliche spannung immer noch zu hoch war.
annokrat