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Admiral Drake

Schatzjäger

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Samstag, 21. September 2019, 23:12

Anno 1800 spielen ist wie ...

Hallo,
da in den UBI-Foren zu Anno 1800 überwiegend nur über Bugs und Probleme geschrieben wird (zu Recht !), möchte ich dieses etwas ruhigere Forum nutzen, um mal über das Anno spielen zu schreiben.
Ich war anfangs sehr begeistert von den neuen Ideen und vom neuen Setting, dann etwas ernüchtert, als ich die vielen verbuggten und lieblosen Features vor mir hatte.
Nach einigen kürzeren und wenigen längeren Versuchen war mir dann klar, dass ich zumindest vorläufig nicht mit den Computerspielern spielen möchte. Was bleibt dann noch übrig ? Genau - mal richtig was großes bauen.
Das wollte ich immer schon, aber bei 1503 gab es den Fig-Wert und bei 1404 war irgendwann der 2 GB-Speicher alle, der 4-GB-Patch hat bei mir niemals funktioniert.
Also musste es wohl jetzt endlich mal passieren. Angefangen habe ich noch vor dem Anarchisten-DLC, deshalb habe ich den auch bis heute nicht. Ich wollte nicht nochmal neu anfangen. Die beiden anderen DLCs sind ja kompatibel.
Damit das hier erstmal nicht zu lang wird: ich bin noch mittendrin, Stand heute ist die Alte Welt ziemlich voll gebaut, die Neue Welt bis auf 2 Inseln und am Kap habe ich nur ganz wenig gemacht, eigentlich nur für die Item-Bäckerei und ein wenig Eisenbahnforschung ...
Momentan habe ich fast 750.000 EW, davon 710.000 Investoren. Die Zeitung habe ich noch nicht einmal angesehen und erst recht nicht verändert, auch die Rathaus-Items für mehr Einwohner kommen bei mir erstmal nur in der Neuen Welt zum Einsatz.

Ziele: einige, erstmal versuchen, alle EW der Alten Welt voll zu versorgen (fast geschafft) und dann sehen, ob man 1 Million Investoren (einigermassen) komplett versorgen kann, ohne den Verbrauch zu senken.

Wer Interesse hat, mag gerne mit mir über das wie und was diskutieren. Ich fänd es aber auch schön, wenn andere mal schreiben, was sie so für Ideen und Projekte mit diesem Spiel haben.
  Nur wer nichts tut, macht auch keine Fehler. Nicht meckern, sondern anpacken !

cethegus

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Samstag, 21. September 2019, 23:35

Das hört sich richtig gut an, Klasse! Das sind Zahlen, da kann unsereins nur von träumen... .
Jetzt fehlen nur noch ein paar Bilder dazu - quasi zum Erfreuen und als Inspiration.

(Wie sagt der Zeitungsredakteur immer so treffend: Wir nennen Sie jetzt nur noch "den bzw. unseren Meister" - mehr gibt es da wohl nicht mehr zu sagen). :thumbsup:

Nale

Vollmatrose

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Sonntag, 22. September 2019, 01:37

Respekt dass du dir dieses Spiel in dem Maße antust.

Bei mir hat es nichts gemacht außer mich auf dumme Ideen zu bringen wie man die Systeme (nichtmal für maximale Einwohnerzahl sondern auch im normalen Spiel) ausnutzen kann und da gibt es leider so einige Wege. reine Investorenspielstände wo nicht ein einziger Einwohner der unteren Stufe ist, slummen der Investorenhäuser für Einfluss.

Dann habe ich sogar darüber nachgedacht selbst was in Richtung Rekordbau zu starten nachdem mir das bei 2070 sehr viel Spaß gemacht hatte.
Aber allein der Gedanke daran war schon unendlich langweilig da das Spiel einfach bescheuert ist.

Wie erreicht man also eine hohe Einwohnerzahl in 1800? Folgende Dinge reichen doch schon, oder?

Items erwürfeln.
Nach Layout Produktionen bauen ohne sein Hirn einzuschalten und den Rest mit 1x1 Feldern auffüllen. So einfach kann es sein dann ist schon alles perfekt.
Produktionen durch völlig übertriebene Items umgehen.
Attraktivität ausnutzen um an Items zu gelangen.
Ein Netzwerk aus Handelsrouten ohne System erstellen was so halbwegs läuft das reicht schon da es nur auf die Anzahl der Schiffe pro Route ankommt.
Einen Warenrechner benutzen und ein wenig draufsetzen.
70% Warenreduktion in der Zeitung sockeln und seine Einwohnerzahl pro haus um 35 Einwohner anheben.
Polizeistationen bauen um das komplette Zufriedenheitsfeature zu umgehen.

Am Ende kommt man eben nur durch das Umgehen aller möglichen Features, was meist an Items gekoppelt ist, ans Ziel. Am besten man deckt alles was irgendwie geht durch Items ab. Aus mehr besteht das Spiel nicht.

Admiral Drake

Schatzjäger

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Sonntag, 22. September 2019, 07:10

@Nale
Ich verstehe absolut, was du meinst. Ich habe auf Twitch die Rekordbauerei von ZazunoTv verfolgt und dabei genau das gesehen, was du ansprichst. Ich möchte das nicht bewerten, weil ich Respekt vor jedem habe, der ein Projekt so konsequent durchzieht.
Mich fasziniert bei Anno 1800, dass es so viele verschiedene Möglichkeiten bietet. Ich habe ja oben geschrieben, dass ich auch durch das Tal der Ernüchterung gegangen bin. Aber dann habe ich festgestellt, dass ich mir schon selbst sagen muss, was ich mit diesem Spiel machen soll. Es kommt da nicht viel aus dem Spiel heraus.
Der Schwerpunkt in meinem Projekt liegt nicht auf "Einwohnerzahl-Rekord", sondern auf maximaler Ausnutzung der Produktionsmöglichkeiten. Von daher ist es mir nicht wichtig, zusätzliche Einwohner über Items im Rathaus zu generieren, aber am Ende werde ich das vielleicht aus Spaß sogar mal machen, nur um zu sehen, wie weit ich damit komme, wer weiß ...

Ich spiele ohne Zeitung (weil die mich nervt) und alle meine Zufriedenheitswerte liegen (noch) über Null. Ich baue Banken und Clubhäuser, aber auch Rathäuser, in denen ich die Zufriedenheit erhöhe und/oder auch mal eine Verrsorgung mit Sekt oder Zigarren aktiviere, natürlich sind von diesen Items nicht sonderlich viele vorhanden.
Ich spare Arbeitskraft, weil ich das mal ausprobieren wollte und weil ich mir das Ziel gesetzt habe, möglichst viele Investoren anzusiedeln. Das gehört also zu diesem Projekt, ebenso wie die möglichst sinnvolle Ausnutzung der "Zusatzprodukte". Ohne klare Ziele wäre es mir zu beliebig, ich versuche, mich auf einzelne Sachen zu fokussieren, dann habe ich am Ende den "Erfolg" und vor allem ein Optimierungspotential.

Jeder soll sein eigenes Ding machen, auch dafür habe ich das hier eröffnet. Es gibt für mich kein "richtiges" oder "falsches" Spielen, man sollte sich was überlegen und es dann machen. Vielleicht ist es für manchen ein Problem, sich eigene Ziele setzen zu dürfen, viele jagen ja lieber vorgegebenen Erfolgen nach, aber das war nie meins.

Für mich sind die Rathäuser, Handelskammern und Hafenmeistereien ebenso wie Weltausstellung und Besucherpier "Features", ich entscheide einfach selbst, ob und wie ich sie nutze. Ob das "im Sinne eines Gamedesigners" ist, ist mir ehrlich gesagt völlig schnuppe.
Bilder wurden gewünscht ? Ist schwierig, da ich ja alles bebaue. Was wollt ihr denn sehen ?
Das letzte Bild zeigt die Kap-Insel, da steht aber noch nicht viel drauf ...
»Admiral Drake« hat folgende Bilder angehängt:
  • screenshot_2019-09-22-07-38-27.jpg
  • screenshot_2019-09-22-07-39-05.jpg
  • screenshot_2019-09-22-07-38-54.jpg
  • screenshot_2019-09-22-07-42-26.jpg
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Admiral Drake

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Dienstag, 24. September 2019, 17:23

Nutze das mal für eine Fehlermeldung: Schiffe ignorieren Anleger !
»Admiral Drake« hat folgende Bilder angehängt:
  • screenshot_2019-09-24-17-21-42.jpg
  • screenshot_2019-09-24-17-22-19.jpg
  • screenshot_2019-09-25-08-14-30.jpg
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Schatzjäger

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Mittwoch, 25. September 2019, 08:28

und noch ein paar Bilder, die zeigen, dass wirklich nur der eine Anleger rechts genutzt wird:
»Admiral Drake« hat folgende Bilder angehängt:
  • screenshot_2019-09-25-08-20-57.jpg
  • screenshot_2019-09-25-08-21-11.jpg
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Yoshibear

Deckschrubber

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Mittwoch, 25. September 2019, 09:10

Tritt das seit dem letzten Update auf oder einfach plötzlich random?

Vielleicht hilft es ja, die Anleger ab zu reissen und wieder neu zu bauen?

Admiral Drake

Schatzjäger

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Donnerstag, 26. September 2019, 13:16

Das ist ein älteres Problem, das eigentlich schon gelöst sein sollte, aber scheinbar in bestimmten Fällen immer noch auftritt.
Abreißen und neu bauen hilft, aber wer weiß, wie lange ...
Für die Kaffeefreunde noch ein paar Impressionen ...
»Admiral Drake« hat folgende Bilder angehängt:
  • screenshot_2019-09-26-13-13-08.jpg
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Nale

Vollmatrose

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Freitag, 27. September 2019, 16:40

Raidboss Kaffee :rofl: :rofl: :aua: :aua:

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Freitag, 27. September 2019, 19:39

leider verstehe ich die Aussage mit den Smileys nicht, magst du es mal übersetzen ?
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Nale

Vollmatrose

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Freitag, 27. September 2019, 21:12

Das wurde von Bastian Thun mal in einem Stream so erklärt, dass sie einige Bedürfnisse als Hürde setzen wollen die man meistern muss. In dem Zuge wurden die dazu ausgewählten Bedürfnisse dann auch mit Raidbossen verglichen.

Abgesehen davon dass es vorher in keinem Anno Raidbosse gab - der gesamte Ansatz dahinter, eine Produktionskette mit zwei Gebäuden für stupide Massenproduktion auszusuchen erschließt sich mir dann aber nicht so ganz - Wo soll das Spielspaß bringen immer dasselbe produzieren zu müssen?

Admiral Drake

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Freitag, 27. September 2019, 23:23

was muss, das muss.

Ich weiß nicht, ob du es verstehst, aber ich habe jetzt erstmal die Alte Welt komplett zugebaut. Die Neue Welt hat noch Luft und die Kap-Welt beherbergt nur Museen, Zoos und Botanicen für das Farmen legendärer Besucher.
Worauf ich mich freue, ist der Moment, in dem Kaffe knapp wird. In dem Moment muss ich reagieren und Schokolade anders produzieren (tue ich teilweise schon), um noch mehr Kaffee anbauen zu können. Wieviele Einwohner ich auf diese Weise bekomme, kann ich nicht berechnen, das muss ich wirklich machen, damit ich es weiß. Und dann kommt die Optimierung, wie auch immer die aussieht.

Ja - und darum mache ich das ...
Ob eine Kette am Ende 2 oder 10 Teile hat, ändert glaube ich hier nichts. Durch die Handeskammern würde man immer gleiche Betriebe bündeln, genau wie man Anno 1404 ganze Inseln mit ein und derselben Sache zugebaut hat, um die 3 Inselitems optimal zu nutzen.
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Nale

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Freitag, 27. September 2019, 23:54

Natürlich, Optimierung und Aufbau sind doch das Herzstück von Anno, habe selbst aus Anno 2070 470.000 Einwohner rausgekitzelt - Der Unterschied ist halt die Art und Weise wie das Gamedesign die Optimierung und die grauen Zellen fördert.

In Anno 2070 gab es einen relativ großen Tetris-Aspekt, heißt Felderpuzzle bis in die hintersten Ecken. Vor allem aber muss auf jeder Insel neu gedacht werden wie man die Farmen jetzt am besten platziert kriegt für optimale Effizienz. 1800 dagegen hat gar kein Tetris da man immer und immer wieder dasselbe Layout bauen kann, die Felder passen aufgrund ihrer 1x1-Größe, und das muss man auch tun da man nur so die Handelskammer am besten ausnutzen kann. Daher experimentiere ich z.Zt. auch mit Alternativen dazu.

1800 verkommt nach einer Zeit zu repetitiver Drecksarbeit finde ich, das liegt vor allem an Layouts und Items. Die ersten 200.000 Einwohner waren echt cool, und ich hatte wirklich das Gefühl was erreicht zu haben, bis ich da war hatte ich Spaß am Spiel, habe eine gesamte Insel voll mit Industrie gesetzt und dort auch hier und da mal ein Item eingesetzt was ich erhalten habe - Solange bis ich dann gesehen habe dass ich mir den ganzen Spaß abkürzen kann und einfach Items erfarmen gehe die mir alles besser, schneller und größer geben.

Admiral Drake

Schatzjäger

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Samstag, 28. September 2019, 08:42

2070 kenne ich nicht, nur 1404.

Wenn ich das vergleiche, ist 1404 ein stupides Anno-Tetris.

Ich finde, die Herausforderung bei Anno 1800 ist globaler. Aber sie zeigt eben erst ihre Wirkung, wenn die spieleigene Mechanik an Grenzen stößt. 200.000 Einwohner sind kein Thema, ebenso wie 2 Mio bei 40% Verbrauch und +30% EW kein Problem sind.
Es gibt für vieles alternative Produktionsmöglichkeiten, das finde ich spannend, allerdings - irgendwann kennt man die beste Kombination.
Es gibt viel zuviel Platz und zuwenig Ressourcenbindung, mit Botanica wurde das nochmal aufgeweicht.

Trotzdem gibt es - zumindest für mich, weil ich sowas so krass noch nie gemacht habe - viele Herausforderungen.

Natürlich erstmal Aufbau, auch Logistik. Kontrolle, Übersicht, Effizienz.

Ich habe mir halt ein paar Regeln vorgegeben, um etwas eigenes zu erschaffen. Es geht mir ja nicht darum, besser zu sein als andere, sondern mein Spiel so gut wie möglich zu optimieren.

Tetris haben wir hier natürlich auch wieder. Fängt mit der Platzierung der Kraftwerke, Rathäuser und Handelskammern an.
Geht weiter über die Frage, wieviele Feuerwehren, Lagerhäuser, Polizeistationen braucht man denn.

Ich gebe zu, dass ich genau in den Bereichen noch lange nicht "optimal" baue, weil mir einfach noch die Erfahrung fehlt.
Ich bin auch nicht so der Typ, der sich mit dem Warenrechner hinstellt, die Anzahl der Betriebe ermittelt und die dann alle nebeneinander auf die Wiese baut. Dazu kommt, dass ich ja noch nicht weiß, wieviele EW ich am Ende eigentlich haben werde.

Es ist natürlich in erster Linie ein Ringen mit mir selbst, aber ich sehe Herausforderungen sowieso eher persönlich. Und ich bin ehrlich genug, zu wissen, das ich niccht "der beste" sein werde. Schon allein deshalb, weil ich nicht die Zeit dafür aufwenden kann, jede Ecke einzeln zu optimieren und jeden Parameter bis auf 2 Stellen nach dem Komma zu evaluieren.
Mit diesem Thread versuche ich ja auch eher, meine Motivation zu beschreiben und vielleicht andere anzustecken, auch mal "ihr Ding" zu definieren und durchzuziehen.



Ich würde natürlich auch gerne an Contests teilnehmen, wie wir sie in 1503 und vereinzelt auch in 1404 hatten. Aber momentan bin ich mit meinem Großprojekt ohnehin gut ausgelastet.Deine Kritik zeigt ja, dass du eigentlich auch nach einer Herausforderung suchst. Ich glaube aber, dass du da etwas zu sehr im Vergleichsmodus arbeitest.

Nimm z.B. mal eine Kombination von Regeln:
Zufriedenheit nirgends unter x
Umfang der Versorgung: so und so
Anzahl Pendlerhäfen: 0-x
Zeitung: wenn ja, was genau wird genutzt

Nimm dir dann noch einfach ein paar Inseln, der Rest bleibt frei.Auf diese Weise würden sehr viele unterschiedliche Herausforderungen generiert, die immer wieder neue Lösungen verlangen und keinesfalls trivial sind. Du kannst es dir sogar sehr schwer machen, wenn du z.B. die Ölquellen begenzt und damit entscheiden musst, wo du Strom einsetzt und wo nicht. Oder ohne Pendlerkais spielst und gleichzeitig die Zufriedenheit auf >15 setzt.

Finde etwas, das deinem Anspruch gerecht wird und mach einfach einen Contest draus. Ich glaube, viele vermissen genau das: eine definierte Herausforderung, an der sie sich dann abarbeiten können.
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cethegus

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15

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 22:38

Crown Falls ohne Ölquellen

Moin Moin,
vorweg: wenn mein folgender Beitrag nicht so richtig hierher passt (allerdings kam die Anregung u.a. von hier) - bitte verschieben.

Aus Gründen des Schönbauens möchte ich Crown Falls zur "Ölförderungsfreien Zone" erklären. Somit wären alle Ölquellen weg bzw. überbaut. Damit wären auch die Schienenwege von/zu den Ölquellen hinfällig und es würde sich schönes, neues Bauland ergeben.
Wenn ich mich nicht irre, müsste ich jedoch Strom haben für die Investorenhäuser (Strom fordernde Industrie würde ich komplett auslagern) sowie die Weltausstellung. Das Öl müsste dann aus der Neuen Welt importiert werden (genug Quellen vorhanden). Daher müssen auf jeden Fall 1 Ölhafen sowie 1-x Kraftwerke gebaut werden, diese sind dann natürlich mittels Eisenbahn zu verbinden. Eisenbahnlinien könnten rechts am Rand geführt werden sowie 1 Querverbindung (unbedingt durch Bäume abschirmen???) auf ca. halber Höhe zur Kraftwerksversorgung.

Jetzt bin ich am überlegen, ob ich nicht Landwirtschaft sowie alles andere Gewerbe ebenfalls auslagere, um so Crown Falls zur reinen Wohninsel zu machen.

Meine Frage/Fragen ist/sind jetzt, ob ich Gedanklich richtig liege, ob ich irgendetwas übersehen habe, oder ein Denkfehler vorliegt. wenn jemandem meine Thematik bekannt vorkommt: Ich habe entweder hier im Forum oder im Ubi-Forum dazu einiges gelesen, was mir sehr gut gefiel - ich weiß blpß nicht mehr, wo ich es gesehen habe - und von wem der Beitrag war.

Vielen Dank im Voraus, BeiBei :wedel: :wedel:
Peter

Admiral Drake

Schatzjäger

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Mittwoch, 2. Oktober 2019, 23:50

Also, es ist natürlich möglich, das gesamte Öl für eine Insel per Tanker anzuliefern, gerade bei Crown Falls ist das wegen der großen Entfernung zwischen Ölquellen und Hafen eine Überlegung wert.
Du musst auf jeden Fall einen Ölhafen bauen und jedes Kraftwerk mit einer Schiene irgendwie an diesen Hafen anbinden.
Da Crown Falls sehr groß ist, musst du mal ausprobieren, wieviele Kraftwerke du betreiben kannst, am besten nach Update 5.3, derzeit ist das Eisenbahnwesen etwas verbuggt.
Es funktioniert in jedem Fall besser, wenn du mit Hilfe der Items "Führender Elektroingenieur (spart 1/3 Öl) und Magnetiker (spart 1/5) Öl den Verbrauch senkst. Dadurch muss das Kraftwerk nicht so häufig beliefert werden.
Strom brauchst du auch nicht zwingend, auch nicht für Investoren. Nur für den Aufstieg der Ingenieure zu Investoren wird Strom gefordert. Wenn du danach das Kraftwerk woanders hinstellst, ziehen 16 Investoren wieder aus, das ändert aber weder am Einfluss noch am Warenverbrauch irgendetwas. Du merkst das nur an der Einwohnerzahl.
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Admiral Drake

Schatzjäger

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Freitag, 4. Oktober 2019, 09:56

Züge fahren wenig planvoll:
Es gibt 3 Kraftwerke auf der Insel, alle sind leer, weil der Ölhafen mal wieder streikt.
Ölhafen neu gebaut, der erste Zug bleibt wie immer im Hafen stecken, ohne Öl zu laden.
Der 2. Zug lädt dann 300t und fährt zu allen 3 Kraftwerken, während die anderen Züge rumstehen.
Und das, obwohl sich das Netz direkt hinter dem Ölhafen verzweigt. Ginge wohl besser ...
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nordstern84

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Dienstag, 8. Oktober 2019, 02:24

Stimmt es, das Ubisoft Anno1800 quasi schon abgeschrieben hat und das kommende DLC das letzte sein wird? Die Lebensdauer von Anno-Spielen wäre dann ja ne Katastrophe.
Ich habe mich bisher gegen den Kauf von Anno1800 entschieden, da die Anno-Serie sich meines erachtens zu sehr auf Produktionsketten und Schönbau fixiert und dabei den ökonomischen Part neben dem Militär zu sehr vernachlässigt. Meines erachtens läuft Anno damit Gefahr, das es viele Spieler verprellt, weil es nichts mehr wirklich anderes außer Schönbauen oder Rekordbauen bietet.
Gerade bei Anno2205 oder jetzt auch Anno1800 hätte sich sowas wie Produktionskosten, Weltmarkt, etc förmlich angeboten als Kernelement des Handels.
Das zeigt auch das Anno im Kern einfach zuwenig Innovation liefert. Im Kern ist es immer noche exakt das selbe Anno wie vor 15 Jahren. Wieso spielen immer noch so viele Spieler die alten Titel? Wieso werden neuere Titel kaum noch länger gespielt? Optik ist scheinbar wichtiger geworden wie Inhalt.
Wir schreiben das Jahr 2019 und unsere "Unternehmen" erwirtschaften immer noch heroende Gewinne damit Produkte nur an unsere eigenen Mitarbeiter zu verkaufen.

Die Zeiten wo man sich über Gebäudeunterhalt, Herstellungskosten oder Auslastungsplanung oder Verkaufs- und Kaufpreise noch gedanken machen musste, sind vorbei. In Anno2205 wo man ja eigentlich ein Unternehmen leitet (da hätte man sich mal was trauen können), geht es sogar soweit, dass der "Weltmarkt" in keiner Relation mehr zu den Herstellungskosten steht. Wo Händler nur noch bestimmte Produkte kaufen und verkaufen und keine "kontore" mehr anfahren... also keine Händler mehr sind. Wo die BigFive Wirtschaftsunternehmen der Welt aussehen wie blutige Anfänger und den Markt in keinster Weise beeinflussen, dominieren oder kontrollieren und die Interaktionen an der Börse ein schlechter Witz sind.
Weshalb habe ich kein Anno1800 gekauft? Weil es mir an Innovation, an neuerungen und an Mut fehlt und die Serie sich schon zulange auf zu wenige "Stärken" der Serie fixiert. Und das was sie neu machen, machen sie nicht richtig und durchdacht.

Weshalb ich die Anfangsfrage gestellt habe?
Weil zunehmend Meldungen rauskommen das Community-Mitarbeiter von Anno1800 gehen und es indizien gibt, das der kommende DLC der letzte gewesen sein könnte.

Nale

Vollmatrose

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Dienstag, 8. Oktober 2019, 07:22

War nicht Guddy die einzige die gegangen ist? Würde ich mal unter Arbeitsplatz gewechselt einordnen, und egal wie Thorlof macht nen guten Job als "Nachfolge".
Eine Frage hätte ich aber wie kommst du darauf dass es Indizien gibt dass Anno 1800 nur die drei DLC kriegt? Die Weltkarte sieht jedenfalls nicht umsonst seit Anfang an so aus mit Arktis und Wüste.

Raymond XX

Boardsmutje

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20

Dienstag, 8. Oktober 2019, 07:25

Moin nordstern84,

vieles sind auch einfach nur boshafte Gerüchte von Spielern, die enttäuscht von Anno 1800 sind. Ubi / BB läßt sich da nicht in die Karten schauen.
Um an Informationen von Anno 1800 zu kommen, kannst du in der Anno Union ---> https://www.anno-union.com/ lesen.
Ich denke nicht, das am Jahresende Schluß mit Updates und co. ist. Denn für Dezember haben sie ein Update angekündigt, aber kein DLC.

Ich finde Anno 1800 ist durchaus spielbar. Militär brauche ich nicht und Schönbau kann man eigendlich immer betreiben.
Wirtschaftlich ist Anno 1800 schon eine herausforderung, denn du brauchst Arbeitskräfte.
Auch wenn du an der höchsten Stufe angekommen bist, brauchst du die Bauern, wie im echten Leben halt.
Einen Season Pass hab ich nicht, ich spiele immernoch mit der Grundversion.
Die DLC werd ich mir erst zulegen, wenn das Spiel "fertig" ist, sprich, die meisten ungereimtheiten beseitigt sind.
Bugs sind ein leidiges Thema. Man kann nur hoffen, das Ubi / BB das in den Griff kriegt....

Aber, wie oben schon geschrieben, es ist durchaus Spielbar und auch mit angemessenen Bildraten. Da hat sich seit beginn was getan.
  Anno 1503 / AddOn; Anno 1701 KE; Anno 1404 / Add On; :up: Anno 2070 KE / Anno 2205 KE :hauwech: