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Athos63

SeeBär

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1

Mittwoch, 4. November 2015, 10:16

Angespielt und....

Als alter Jäger und Sammler war es für mich ein MUSS, auch nach dem Mond - sprich Anno 2205- zu greifen. Ich habs mir also Bei der Amazone vorbestellt, es war wie immer pünktlich auf dem Tisch. Die Installation lief reibungslos, wenn auch gefühlt lange. Ich hatte eigentlich Bedenken, ob mein alter Rechenknecht das Game überhaupt packt, aber letzlich lief es sauber und auf hoher Grafikstufe an. Einzig die Videosequenzen zeigten Lags.
Gespielt habe ich ein völligs Standardspiel, also immer die vorgeschlagenen Sektoren besiedelt. Bis zum Mond bin ich nun erstmal gekommen, die ersten Handelsrouten sind eingerichtet und die Firma hat die Stufe 8 erreicht.
Mein Fazit bisher:
* Ich vermisse das eigentlich Anno-typische Schiffshändling. Ausser dem für Quests und Landnahme benutzbarem Kommandoschiff ist nichts zum rumscheuchen über die Meere. Die Kampfschiffe der Konfliktzonen sind auch nur dort vorhanden.
* Positiv in meinen Augen ist das Verschieben der Bauobjekte, was Optimierung der Inselchen ohne Abriss und Neubau möglich macht. Sinnvoll vor allem bei höheren Schwierigkeitsgraden ohne Baukostenrückerstattung.
* Die Inseln an sich sind relativ groß - leider allerdings zum erheblichen Teil mit Bergen versehen. Diese machen zwar rein optisch viel her - nehmen allerdings der Insel massiv an bebaurer Fläche weg.
* Man kommt um die Kampfmissionen nicht umhin, wenn man relativ schnell an die seltenen Materialien kommen will, die man zum Aufstocken der Produktionsgebäude benötigt. Man kann diese Materialien (Iridium, Graphen, Petrochemische Produkte usw.) auch bei den NPC`s kaufen, allerdings in geringerem Maße.
* Der Wuselfaktor in den Städten ist ähnlich dem in 2070 - aber nie wieder so liebevoll animiert wie in 1404.
* Suchtfaktor hat das Spiel trotzdem - man ist wie immer dabei, hier noch und dort noch und das noch zu bauen, zu verschieben, zu optimieren.
Mal sehen, wie sich die Langzeitmotivation entwickelt. Bei 2070 ist sie definitiv bei mir in den Keller gegangen - ich spiele nach wie vor am liebsten 1404.
  In omnibus requiem quaesivi, et nusquam inveni, nisi in angulo cum libro!

Raymond XX

Meereskenner

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2

Mittwoch, 4. November 2015, 11:02

Hallo,

da geb ich dir vollkommen Recht.
Ich hab heute morgen schon zum 3.mal neu angefangen. Das geht, man muss nur die alte "Firma" löschen, dann ist alles weg.
Das mit dem Speichern ist nachhinein gesehen eine tolle Sache.
Da man ja nicht mehr mit Nickname sondern mit Unternehmen spielt. Das macht durchaus Sinn.
Wozu ein Savegame? Man hat genug mit dem einen Spiel zu tun.

Im Moment lasse ich das Spiel so laufen. Es wird nichts gebaut, oder sonstwas gemacht. Erstmal Credits sammeln :D
300k hab ich schon zusammen.
  Anno 1503 / AddOn; Anno 1701 KE; Anno 1404 / Add On; :up: Anno 2070 KE/ Anno 2205 KE :hauwech:

Dorimil

Insel-Eroberer

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3

Mittwoch, 4. November 2015, 12:48

Du musst Deine Firma nicht löschen, sondern kannst so viele neue Firmen gründen, wie Du möchtest.

credits sammeln...schön und gut. Das Konto ist aber begrenzt und wird nur durch level-Aufstieg der Firma erhöht. Ich bin lvl16 und hab das maximum von 1,7 Mio auf dem Konto...
wichtiger ist eher die Bilanz. Wenn Du auf dem Mond bist, gibt es Gebäude die mal eben mit -4000 in die Bilanz gehen! 8| ja richtig laufende Kosten nicht Baupreis!
  Lebe jeden Tag, als wäre es Dein Letzter!

babel

Freibeuter

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4

Mittwoch, 4. November 2015, 14:43

Lebe in Thialand und ein Freund von mir ist zufaellig am 3.11. hier her gefolgen. Er hat es geschafft, dass man ihm in einem grossen Elektromarkt schon am 2.11. kurz vor Ladenschluss von Anno 2205 die Vollversion verkauft hat. So habe ich mein Anno eben bekommen, da kommt doch Freude auf. :lol:

kiLLAkai93

Vollmatrose

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5

Dienstag, 10. November 2015, 19:44

Ich hab es jetzt auch 2 Tage lang gespielt, ich weiß ja nicht so recht...

Klar, die Grafik ist toll, an Detailverliebtheit fehlt es seriengemäß nicht wirklich. Dennoch teile ich die Meinung der meisten Anno-Fans, dass das Zukunftsszenario nicht so atmosphärisch wirkt wie das Mittelalter. Ich hatte immer auf ein Anno zur Zeit der Römer oder Griechen gehofft, aber dieses Zukunftszeug bei dem man 80% der Sachen, die man produziert, nicht kennt und bei dem man von dieser ruhigen Science-Fiction-Musik gelangweilt wird... das ist auf Dauer doch lahm.
Ich sehe grafisch zudem keine auffallende Verbesserung zu 2070, aber sowieso ist die Grafik mittlerweile so gut, dass man da gar nicht viel verändern muss, finde ich. Es macht nur einfach mehr Spaß, Produktionen und Menschen zu verfolgen und mit authentischen KIs zu interagieren, als irgendwelche futuristischen Dinge zu sehen und....

...naja, die KI ist in Anno 2205 ja wirklich einfach nicht vorhanden. Die wenigen Computerspieler, die es gibt, treten nur auf, wenn sie einem durch eine Porträtnachricht Aufträge geben, oder in der Satistik der Firmenlevels. Ich kann mich weder bei ihnen einschmeicheln, noch ihre Gebiete erobern (irgendwann kann ich wohl neue Sektoren "von anderen Parteien" abkaufen, toll...) oder gezielt die Handelsrouten der Gegner zerstören. Es war doch genial in 1404: Man blockiert eine Brot/Bier-Handelsroute, lässt den Gegner so zappeln, dessen Zivilisation geht mehr und mehr den Bach runter, da ihnen die Güter fehlen, und am Ende kann man die Insel nach und nach kaufen oder sie eben wirklich militärisch erobern. Zudem konnte man bei ihnen Geld erschnorren und jeder, jeder Computergegner in Anno 1404 hatte etliche eigene Aufträge, die man teilweise erst nach einiger Zeit machen konnte. Diese Aufträge waren teilweise sehr interessant gestaltet, dazu oft sehr anspruchsvoll.
Apropos Aufträge, die sind leider auch nicht das Wahre in 2205. Bisher durfte ich einige male einem Drohnen-Signal verfolgen, ein paar andere Male Dinge auf Inseln suchen und noch ein paar Mal sachen von einem Ort zu einem anderen schiffen - wohlbemerkt mit meinem einzigen Schiff, mehr kann ich scheinbar nicht haben und sie wären sowieso recht nutzlos, da es keine Handelsrouten auf den einzelnen Regionen gibt. Und selbst die Sachen, die ich herumliefern soll, muss ich nichtmal selbst produzieren, ich hole sie einfach nur an diesem Spaceport ab und liefere sie ab. Interessante Miniaufträge gibt es also nicht. Man könnte nun denken, dass die Story gut ist, oder es andere interessante, komplexe Missionen oder Auftragsketten gibt - aber nein. Die Story läuft auch nur so ab, dass man neue Bevölkerungsstufen erreichen muss und dafür nötige waren produzieren soll. und das Sektorenprojekt, das es in meinem Sektor gibt, besteht auch nur aus herumschiffen und neue Bevölkerungsstufen erreichen... oder mal ein Energieniveau oder so halten, aber das ist auch einfach nur öde.

Mal zu den fehlenden Schiffen: Das Handels-Wirrwarr aus 1404 war doch mit das Beste, was es in Anno gab. So vieles geht durch das neue Konzept verloren... Ich muss keine Schiffe mehr bauen, ich muss keine Materialien für Schiffe bauen, es gibt keinen wirklichen Hafen mehr, sämtliche Hafengebäude gehen also verloren und es gibt keine Aufträge mehr, in denen man Schiffe auf der Karte zerstören muss, oder ein Schiff eskortieren muss oder so.... alles, einfach alles geht dadurch doch verloren.
Die Militärmissionen sind das einzige, wo man mit Schiffen etwas zerstören kann, aber es gibt ja lediglich zwei verschiedene Maps dafür!!! Ich konnte es nicht fassen, als ich auf die Militärmission klickte und dann tatsächlich wieder haargenau dieselbe Map vorfand! Dazu sind die Missionen viel zu leicht, ich hab den dritten und letzten schwierigkeitsgrad noch nicht spielen können, aber die ersten beiden sind einfach geschenkt. Dazu dauert es ewig, bis man alles zerstört hat, das lohnt sich auch nicht wirklich. Die seltenen Materialien, die man dabei sammeln kann, habe ich nun im elenden überfluss (ich kann mir die Namen nicht merken, das erste habe ich nun ca. 700 Mal, um eine Produktion etwas aufzurüsten brauche ich meistens nur 2). Da stimmt das Balancing meiner meinung nach hinten und vorne nicht.

Zum Umfang: Da Anno ja für gewöhnlich sehr komplex ist, les ich mir immer alle anweisungen, produktions-beschreibungen etc. gut durch. Und da ich keine Ahnung hatte wofür ich diese Sachen mal brauchen würde, hab ich in den ersten Militärmissionen sämtliche Gebäude zerstört und die "seltenen" rohstoffe brav aufgesammelt, um dann zu merken dass ich sie so sehr gar nicht brauche.
Nach ca. 6 Stunden Spielzeit hab ich eine gemäßigte Zone mit einigen Executives, sowie eine Arktis- und eine Mond-Region mit einigen Betrieben und Bewohnern. Langsam wurde es dann etwas langweilig, mir fehlte die Atmosphäre und die Story ist einfach nicht so atemberaubend. Ich wollte ein tolles Szenario spielen, aber... das gibt es ja einfach nicht. In Anno 1404 gab es viele tolle Missionen und ich habe es ewig gespielt, weil ich sie alle schaffen wollte, und weil ich die Medaillen dafür und die Erfolge sammelte.
Erfolge gibt es wohl auch in Anno 2205, aber ich habe mir das nicht so genau angeschaut. So richtig motiviert bin ich zumindest nicht, mich auf Erfolgsjagd zu machen, wenn das ganze doch immer wieder in ein und demselben Endlosspiel abläuft. Und alle 9 Sektoren komplett zu besiedeln... nunja, ich werds sicher machen, aber das dauert dann vielleicht 50-100 stunden, höchstens. Danach? was mache ich dann? in Anno 1404 hatte ich über 500 Spielstunden (dafür gabs ja auch nen Erfolg^^), das ist doch kein Vergleich.

In Anno 1404 gab es eine Art perfekte Balance zwischen Endlosspiel und Szenarios/Kampagne:
Die Kampagne diente hauptsächlich als eine Art Tutorial, war aber meiner Meinung nach gut inszeniert und spannend, vor allem da die KIs authentisch wirkten und die Aufträge vielfältig waren.
Danach, oder vielleicht schon zwischendurch, spielte ich ein oder zwei Endlosspiele, versuchte mich an mittleren KI, baute das erste Mal große bis riesige Städte. Irgendwann wurde das reine aufbauen wieder zu öde und ich beendete die Kampagne.
Dann versuchte ich mich an einem der 6 großen Szenarien. Zunächst an einem leichten: Ich baute wieder hauptsächlich auf, wurde nicht von KIs gestört und baute nach einiger zeit eine riesige Stadt, das Szenario war vollendet. Danach versuchte ich eines der schwierigen und scheiterte gnadenlos an dem scheinbar unbesiegbaren Kardinal Lucius.
Ich lernte daraus und übte gegen KIs in Endlosspielen. Dabei wurde es nicht langweilig, da ich tausende Sachen auswählen konnte: Andere KI, große/kleine Inseln, viele/wenige Rohstoffe, Naturkatastrophen, Anzahl der Aufträge, Piraten, Siegbedingungen, ...
Zum Üben machte ich noch eines der mittleren Szenarios und schaffte es, schließlich wagte ich mich erneut an das legendäre Imperator-Szenario und schaffte es, endlich.
Irgendwann kam dann die Erweiterung und brachte viele neue Szenarien. Diese waren einfach klasse! Es gab einige neue recht leichte Missionen, die aber trotzdem interessant waren, sprich mit guten Geschichten. Dann gab es so verrückte Ideen wie Istaars labyrinth (ich bin mir beim namen nicht mehr ganz sicher), dieses Szenario war einfach eine geniale idee der entwickler. Und dann gab es sehr schwierige missionen; Ich erinnere mich da vor allem an das Szenario bei dem es gar keine Steuern gab^^
Zudem brachte die Venedig-Erweiterung etliche Neuerungen innerhalb des Spiels... natürlich Giacomo Garibaldi, Hafengebäude, Vulkaninseln, Stadtschlüssel (Möglichkeit, städte zu kaufen) und Sabotage, neue Aufträge und Schiffe, ...
Und wenn das nicht genug war, gab es dann einen Multiplayer, mit Koopmodus!
Das Spiel war das beste Strategie/Aufbau-Spiel aller Zeiten, ich bin ja nicht der einzige, der es jetzt immer noch lieber spielt als die beiden neueren Teile 2070 oder 2205...
Vollkommen zu Recht gab es damals von Gamestar eine Wertung von 91 fürs hauptspiel und 93 für venedig (wenn ich mich richtig erinnere).
Und jetzt? 2205 hat eine Wertung von 85 bekommen. Das kann ich bis jetzt nicht nachvollziehen und es sieht auch nicht sehr danach aus als ob sich da meine Meinung noch ändern würde.
Bleibt nur zu hoffen, dass es eine gigantische Erweiterung gibt, und dass es dann auch der letzte Zukunfts-Anno-Titel gewesen ist. Danach bitte wieder zurück ins Mittelalter, oder noch weiter, zu den Römern oder so.... bitte bitte bitte...

Barbarella

Schatzjäger

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6

Dienstag, 10. November 2015, 20:34

Das Spiel ist nicht schlecht, aber die Atmosphäre fehlt. Irgendwie steril.

Die Grafik ist zu realistisch. Die Figuren sind so klein, dass man sehr nah ranzoomen muss, um z.B. eine Sportlergruppe im Park zu sehen oder dass die Punkte auf der Eisdecke Wölfe sind. Damit geht der Wuselfaktor verloren.

Die Militäraufträge sind langweilig. Immer dasselbe aus einem Pool von drei verschiedenen Aufträgen. Seltene Rohstoffe kann ich in ausreichender Menge durch andere genauso langweilige Aufträge erhalten, die mich aber nicht so viel Zeit kosten.

Der Schwerpunkt des Spiels ist reines Finanzmanagement. Das reduziert sich am Ende auf "Baue mehr Einwohner um mehr Fabriken zu bauen um noch mehr Einwohner bauen zu können". Die Transportrouten sind nur ein Kostenfaktor, den man berücksichtigen muss. Man kann sie nicht optimieren. Man hat auch keine Wahl, ob man sie einrichtet oder nicht, wenn man in dem Spiel vorankommen will. Man baut einfach so viele EW, dass man sich den Transport von Ware X leisten kann um die EW in einer anderen Region weiterzuentwickeln.

Und das mit den Megacities sehe ich auch nicht. Ich bin zwar erst am Anfang von dem Spiel, aber die Inseln im Walbruckbecken sind mickerig gegen die z.B. aus 1503. Auch in 1404 und 2070 habe ich mehr Baufläche.

Ich fühle mich so ein bisschen an Anno 1701 erinnert. Das ist so ein Anno, an dem sich die Geister scheiden. Die einen finden es toll, weil es so simpel ist. Die anderen finden es furchtbar, weil es so simpel ist. Alles in allem war es ein Flop, weil auch denen, die es einfach mögen, irgendwann die Langzeitmotivation fehlte. Die Folge waren zwei hervorragende Annos, nämlich 1404 und 2070. Man kann das Zukunftssetting mögen oder nicht, aber 2070 ist in jedem Fall ein sehr komplexes Spiel.

Ich werde weiterspielen, aus purer Neugier wie die anderen Sektoren aussehen. Aber dann werde ich wohl zu den Vorgängern zurückkehren. Ist ja nicht so, dass wir auf 2205 angewiesen wären.

Ich habe schon vor Jahren ein Anno zur Zeit der Phönizier vorgeschlagen. Jede Menge Waren, die man handeln kann. Komplexe Produktionsketten. Seltene Waren aus fernen Ländern. Kriegerische Auseinandersetzungen, Piraten. Das Zeitalter hat alles, was ein anständiges Anno braucht. Aber da muss man sich natürlich die Arbeit machen, sich mit den historischen Fakten vertraut zu machen. Da kann man sich nicht Fantasiewaren aus den Fingern saugen.

Raymond XX

Meereskenner

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7

Dienstag, 10. November 2015, 21:09

Ich hab das Walbruck-Becken nur 1x bis jetzt gespielt, zumindest am Anfang.
Meistens fange ich auf "Viridische Bucht an. Sehr große Inseln, die auch ordentlich Platz für Häuser bieten und auch Platz für Versorgungsbetriebe. Der Clou ist aber, das die einzelnen Inseln mit Brücken, relativ schnell, verbunden werden können.

In der Arktis kommt als erstes immer die Akia Schollen. Vier "Inseln" die reichlich Platz bieten. Die anderen beiden kann man später im Spiel den KI abluchsen, klar für reichlich Credits :D

Aufm Mond, ja...... da gehts eigendlich ziemlich Spät hin. Also erst wenn ich mit der Arktis und der gemäßigten Zone nicht mehr weiter komme. Also wenn man die Bionik braucht um auf zu steigen......
Die erste Kampfmission muss man machen, da kommt man nicht drum herum. Alle anderen Kämpfe kann man getrosst da lassen, wo sie sind.


Zu dem Rest.....

Also Grafik technisch ist es auf der höhe der Zeit, aber trotzdem ziemlich Grün. Anders als in 2070.
Zum Spielprinzip geb ich Barbarella Recht, man muss nur schauen, ob die Bilanz stimmt. Wenn die ins Minus rutscht, einfach ein paar Häuserkomplexe bauen und schon passt es in der Bilanz, aber unter umständen nicht mehr mit der Versorgung.
Es ist ein Kreis, der sich selten schliesst, zumindest wenn man Hardcore-Häuser-Bauer ist. Wenn man Zeit hat, kann man immer schön Sutsche darauf achten, das die Versorgung immer im Gleichgewicht ist.

Mir fehlen die warmen Farben aus Anno 1404, die Massen die über die Gassen schlendern, die Suchbilder und und und.....

Fazit für mich: Anno 2205 ist vom Setting her nicht schlecht, aber es ist mir zuwider, nur Baumeister für Wohnhäuser zu sein, damit ich
das Gleichgewicht halten kann. Auch stört es mich, das man die Steuern nicht Steuern kann.

Man kann es spielen und auch auf 300k Einwohner bringen, so wie ich in meinem 2. Spiel bei 2205. Aber es wird schnell langweilig.
Im großen und ganzen steht Anno 2205 bei mir sogar noch hinter Anno 2070. An erster Stelle steht aber weiterhin Anno 1404 / Venedig :thumbsup:
  Anno 1503 / AddOn; Anno 1701 KE; Anno 1404 / Add On; :up: Anno 2070 KE/ Anno 2205 KE :hauwech:

severato

Is Seefest

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8

Dienstag, 10. November 2015, 22:56

habe ein paar let`s plays gehsehen ein schönes spiel. aber die kampf missionen sind so was von langweilig die laufen immer im gleichen schema ab. da häte ubi was besseres bringen können.

Mayer

Leichtmatrose

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9

Mittwoch, 11. November 2015, 01:01

Anno 1503 hatte größere Städte? :D War das mit den Millionenstädten also nur ne dumpfe Parole der Webeagentur?

apropo 1701 vs 2205: Anno 1701 hat wie ich finde noch alle Zutaten die ein Anno ausmachen (außerdem ein sehr gutes Militärsystem), 2205 hört sich aber so an als wenn Ubisoft ein Metzgerbeil bei der Marke Anno angewendet hat..
  1602 ; 1503 ; 1701 ; 1404: Mayer ; 2070: Mayer2070 ; 2205: Nicht-Käufer

"Wer auch nur wagt ans davonlaufen zu denken wird in hundertachtundneunzig Teile zerstückelt und auf ihn wird dann so lange herumgetrampelt bis man die Wände mit ihm streichen kann. Wer auch nur ein Korn Mais zuviel isst und einen Tropfen Wasser zuviel trinkt, der wird dafür eingesperrt für hundertundfünfundfünzig Jahre. Wenn ich Aguirre will, dass die Vögel tot von den Bäumen fallen, dann fallen die Vögel tot von den Bäumen herunter. Ich bin der Zorn Gottes, die Erde über die ich gehe, sieht mich und bebt."

Pip1

Frisch Angeheuert

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10

Mittwoch, 11. November 2015, 01:08

Hab bis jetzt etwa 12 Stunden gespielt.
Das Spiel ist nicht schlecht. Aber liegt leider auch weit hinter meinem Lieblings anno (1404).
Das Anno Feeling kommt bei 2205 einfach nicht auf. Dabei kann ich allerdings nichtmal wirklich sagen an was es liegt.
Dass es keine KI Gegner gibt stört mich nicht. Hab eh meistens alleine gespielt.
Die großen Inseln sind toll. Endlich mal reichlich Platz zum bauen.
Die aufteilung auf die einzelnen Sektoren ist OK. Wobei ich alle Inseln auf einer Map besser finden würde. Aber das packt wohl kein aktueller Rechner.
Der Mond ist eine schöne Neuerung. Die Unterwassersiedlungen bei 2070 fand ich nicht so toll.
Die Kampfmissionen sind überraschend gut gelungen. Klar ist es im prinzip immer das selbe aber ich habe den Militärpart bei den anderen Teilen nie benutzt da finde ich die Lösung in 2205 ganz gut.

Soweit alles schön und gut.
Aber irgendwie fehlt mir das ruhige Aufbauen der vorherigen Teile.
Hier baut man sehr schnell seine erste Siedlung auf. klatscht noch mehr Häuser hin und regelt mit ein paar klicks die Produktion damit wieder alles passt.
Die Bilanz schießt mit jeder Spielstunde weiter in die höhe und mein Konto bewegt sich ständig am Limit.
Ist man dann auf dem Mond dann sackt sie etwas ab aber ein paar mehr Häuser und schon ist sie wieder oben.
Die Aufträge fand ich anfangs noch super. Aber leider ist das immer wieder das selbe. Wird auf dauer sehr öde.
Und die seltenen Rohstoffe die man durch diese Aufträge oder den Kampfmissionen bekommt sind alles andere als selten wenn man jeden Auftrag mitnimmt.
Hab bis jetzt auf mittel gespielt und zum Testen mal eine schwere Partie angefangen. Damit ist der Anfang zwar etwas schwerer oder besser gesagt er zieht sich in die länge weil wirklich schwerer ist auch das nicht aber nach 3-4 Stunden ist das wieder alles kein Problem mehr.

Werde noch weiter spielen aber ich weis jetzt schon dass ich mit 2205 bei weitem nicht so viel Zeit verbringen werde wie ich es mit den Vorgängern getan hatte und wohl auch nach 2205 noch tun werde.

kiLLAkai93

Vollmatrose

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11

Mittwoch, 11. November 2015, 07:05

Vielleicht war meine Beschreibung auch ein wenig zu drastisch.... ich bestreite ja nicht, dass Anno 2205 ein "gutes" spiel ist. Selbst wenn es vesentlich weniger Vielfalt und Missionen gibt als in den Vorgängern, komme ich am Ende sicher auf so 100 Stunden Spielzeit, die ich größtenteils auch halbwegs genießen werde, weil ich einfach ein riesiges Imperium aufbauen kann. Würde ich die Vorgänger nicht kennen, würde ich das Spiel vermutlich wesentlich besser beurteilen.

Trotzdem, seit Ubisoft Anno übernommen hat, geht es den Bach runter. 2070 war ja noch ganz gut; auch wenn viele das Szenario nicht mögen, bot es trotzdem eine ähnliche Vielfalt wie 1404, ähnlich gute Missionen und ein paar tolle neue Ideen, das neue Szenario inbegriffen natürlich.
Aber bei 2205 ist einfach sooo vieles verloren gegangen, das kann man nicht anders sagen. Und wenn das, wie Gamestar behauptet, ein Kompromiss sein soll, wo sind dann bitte die entsprechenden Verbesserungen? Ich finde nämlich auch nicht, dass man nun größer bauen kann. Die Einwohnerzahlen sind einfach pro Haus hochgeschraubt worden, das täuscht. Selbst in der dritten Stufe habe ich nur wenige produktionsketten der ersten Stufe, die mir vollkommen ausreichen, die Module sind viel zu effektiv (Balance...). Und am Ende, wenn ich dann alle 9 Sektoren besiedelt habe, sind das dann vielleicht 25-40 "Inseln" (bzw. Krater auf dem Mond) insgesamt, die vielleicht auch meistens recht groß ausfallen. Ich weiß jetzt nicht, wie es in Anno 1404 oder 2070 genau war, aber eine riesige Inselwelt hatte da doch auch mindestens 25 Inseln, schätze ich. Sprich man besiedelt am Ende so viel, wie in den Vorgängern in einem einzigen Endlosspiel.
Wie gesagt, würde ich die Vorgänger nicht kennen.... aber ich kenne sie nunmal und dann muss sich 2205 auch daran messen und kann die hohe Messlatte meiner Meinung nach bei weitem nicht erreichen.

@Barbarella

Zitat

Aber da muss man sich natürlich die Arbeit machen, sich mit den historischen Fakten vertraut zu machen.

Najaaa.... also ich glaube, um ein Zukunftsszenario zu entwickeln sind mindestens genauso viele Fachleute erforderlich wie für ein Vergangenheitsszenario. Und solche Fachleute (also z.B. Historiker) zu bezahlen kostet im Verhältnis zu den gesamten Produktionskosten eines Spiels verschwindend wenig, denke ich. Das kann also nicht der Grund sein. Ich glaube einfach, als Ubisoft die Reihe übernommen hat, wollten sie eine entscheidende Neuerung, um auf sich aufmerksam zu machen, daher die Zukunft, die dann eben komplett anders ist. Zudem schien das Mittelalterszenario wohl allmählich etwas abgenutzt zu sein.
Ich kann es trotzdem nicht verstehen: es gibt außer anno keine vernünftige Mittelalter-Simulation und Anno 1404 ist mittlerweile auch ein paar Jahre alt, da kann man doch gut einen neuen mittelalterlichen Teil bringen. Dazu gibt es noch tausende mögliche Ideen/szenarien/spielelemente die man im Mittelalter benutzen könnte, denke ich. Und ich stimme dir ganz zu, Phönizier klingt super, hauptsache halt vergangenheit, da sind sich doch fast alle einig... jeder hier scheint ja lieber anno 1404 als 2205 zu spielen, also... wo liegt das problem, ubisoft? warum nicht ein erneuertes anno 1404 bringen?...

Dass Anno 1701 ein spiel war, bei dem sich die Meinungen teilten, sehe ich allerdings nicht^^ ich fand 1701 auch ein nahezu perfektes mittelalter-simulations/aufbau-spiel, 1404 toppte das dann einfach nochmal unglaublicherweise^^
Also bisher dient Anno 2205 bei mir auch eher, mich an 1404 zu erinnern, tatsächlich habe ich sogar auch wieder lust, 2070 zu spielen, nur auf 2205 habe ich noch nicht so richtig bock^^

Matt McCorman

Meereskenner

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12

Mittwoch, 11. November 2015, 10:44

Trotzdem, seit Ubisoft Anno übernommen hat, geht es den Bach runter.

Ich finde, da tust du ihnen unrecht. 1404 war das erste Anno unter UbiSoft, und das stellt bisher aus meiner Sicht die Krönung der Reihe dar (dicht gefolgt von 1503 ;) ).
Aber seit 1404 geht's bergab, das kann man definitiv so sagen.

Ich glaube einfach, als Ubisoft die Reihe übernommen hat, wollten sie eine entscheidende Neuerung, um auf sich aufmerksam zu machen, daher die Zukunft, die dann eben komplett anders ist. Zudem schien das Mittelalterszenario wohl allmählich etwas abgenutzt zu sein.
Ich kann es trotzdem nicht verstehen: es gibt außer anno keine vernünftige Mittelalter-Simulation und Anno 1404 ist mittlerweile auch ein paar Jahre alt, da kann man doch gut einen neuen mittelalterlichen Teil bringen.

Genau das sieht UbiSoft eben anders, und ich kann deren Sicht nachvollziehen. 1404 ist technisch immer noch fast auf der Höhe der Zeit. Sicher könnte man die Grafik noch ein bisschen schicker machen, hier und da noch das ein oder andere Element hinzufügen, aber man würde damit nicht den Mehrwert erreichen, der ein neues ANNO im Mittelalter-Szenario rechtfertigen würde. Und damit meine ich insbesondere auch den Absatz, den ein solches Spiel am Markt finden würde.

UbiSoft's Marketingstrategen versuchen zu prognostizieren, mit welchem Setting ein neues ANNO sich am besten verkaufen würde, und das wird gemacht. Und für eine derartig aufwändige Produktion reichen die Verkaufszahlen, die der Kreis anspruchsvoller Mittelalter-Strategiespieler in Mitteleuropa hergibt, einfach nicht mehr aus.

Ist aber auch nicht so schlimm. 1602, 1503 und 1404 laufen ja alle noch :)

Ich für meinen Teil konnte 2205 kürzlich bei nem Freund anzocken und werde es mir, als erstes ANNO der Reihe, nicht kaufen - aus den bereits genannten Gründen.
  Annoholic seit 1998 =) (Nein, ich bin nicht alt... ich bin nur schon etwas länger jung als andere.) :hey:

Dorimil

Insel-Eroberer

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13

Mittwoch, 11. November 2015, 13:03

Anno 1404 ist nicht das erste Anno von Ubisoft.
Ubisoft und Related designs waren schon bei 1503 mit an Board. Bei 1701 steht zwar noch Sunflowers drauf, aber da gehörten die schon zu Ubisoft.

zu meinen Eindrücken:
es gibt und gab ja immer solche Leute, speziell im Ubi-Forum, die behaupten ja glatt mal ein Anno "durchgespielt" zu haben! :aua: Bei Anno 2205 habe ich jetzt tatsächlich selber dieses Gefühl. Nach rund 15 Stunden und Firmenlevel 75 und rund 500k Einwohnern. Alle Sektoren aufgekauft, alle Sektorenquests erledigt. Es bleibt die Frage: und nun? :keineahnung: Ich habe alles gesehen, was das Spiel so bietet. Habe meine Bewohner zu Massentierhaltung gezwungen, habe im anderen Sektor die paar Zierelemente gepflanzt (es gibt eins als Erfolg im uplay, 3 auf dem Mond,...). Es gibt keine Szenarien, keine unterschiedlichen Inselwelten,...

Ich habe ein neues Spiel gestartet, diesmal auf schwer. Hier versuche ich nun die Mio Einwohner zu erreichen, noch den ein oder anderen Erfolg zu machen. Als letzte belohnung in uplay steht noch ein Gefecht auf schwer an. Vermutlich werde ich etwa 20h brauchen, um auf das gleiche level wie auf leicht zu kommen und dann nochmal 5h für die Mio.

Und dann heisst es warten auf die ersten DLC's (hab den Season Pass). Das heisst nach ungefähr 40h Spielstunden habe ich wahrscheinlich keinerlei ziele mehr, weiter zu spielen. Selbst das verhasste 2070 bringt es schon auf 250h (dank Mods) und von 1404 (1500h völlig ohne Mods) ganz zu schweigen! Und ich glaube, das ist das grundlegende Problem dieses Annos: keinerlei Langzeitmotivation! :nope:

Das Spiel ist nicht schlecht und ich finde die 85er Wertung so ok und es macht auch Spaß beim ersten Mal!
1701 wurde schon beschimpft als Version für die Fast-Food-Generation, aber das ist gegen 2205 dann eher ein 3-Gänge-Menu! (und 1503 und 1404 bekommen die Michelin-Sterne! :totlach: )
  Lebe jeden Tag, als wäre es Dein Letzter!

Pip1

Frisch Angeheuert

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14

Mittwoch, 11. November 2015, 14:08

Wobei man auch sagen muss wenn man 40+ Stunden in ein Spiel steckt dann war es ja alles andere als ein Fehlkauf.

Barbarella

Schatzjäger

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15

Mittwoch, 11. November 2015, 18:49

40h Spielzeit sind bei Anno sowas wie ein Schokoriegel. Schmeckt, macht aber nicht satt.

Anno 1503 habe ich über 10 Jahre gespielt. Anno 1602 ca. 15 Jahre. Und beides spiele ich heute noch manchmal. Dagegen sind 40h nicht mal erwähnenswert. Ein Hardcore-Anno-Spieler erwartet mindestens 2 bis 3 Jahre Spielspaß von einem Anno. Das kann 2205 nicht leisten.

Ein Fehlkauf ist 2205 nicht für mich. Das Spiel ist nicht schlecht. Es ist interessant, auch so ein Konzept mal gespielt zu haben. Aber der Funke springt nicht über.

Ich bin jetzt bei Spielerlevel 15 und kann jetzt schon absehen, dass es mir wie Dorimil ergehen wird. Wenn ich alles gesehen habe, gibt es keinen triftigen Grund, ein neues Spiel zu starten.

In den Vorgängern gibt es Zufallskarten. Kein Spiel gleicht dem anderen. In 2205 weiß ich nach dem ersten Durchspielen wie die Karten aussehen und das es immer dieselben sein werden.

Anfang dieses Jahres habe ich mit 2070 angefangen. Das Spiel hat mich vollkommen in die Spielwelt hineingezogen. Ich bin im doppelten Sinn abgetaucht. Bei den Vorgängern (ausgenommen 1701) war das ähnlich. 2205 ist irgendwie steril. Ohne Leben. Ohne Emotionen. Ich weiß nicht so recht, wie ich das ausdrücken soll.

Durch den Versuch, realistische Größenverhältnisse darzustellen, geht der Wuselfaktor verloren. In den anderen Annos macht es Spaß, einfach nur mal zuzusehen. 2205 sieht eher aus wie das Modell eines Architekten.

In 2070 möchte ich Skylar Banes für ihr arrogantes „Sie können jetzt gehen.“ manchmal den Hals umdrehen. In 1404 liebe ich die Sprüche von Hassan Ben Sahid („Jetzt kannst du sagen, Hassan Ben Sahid hat dir ein Loch in die Geldbörse gebrannt.“ und Giovanni Mercante („Die Details bleiben besser unter uns.“) Leider kann ich den Tonfall nicht rüberbringen. Und als ich zum ersten Mal hörte, wie Tilda Joergensen in 2070 stolz verkündete, ihr Vorfahre Leif sei ein großer Seefahrer gewesen, bin ich vor Lachen bald vom Stuhl gekippt. Ich hatte sofort aus 1404 Leifs Milchbubigesicht vor Augen und seinen schrägen Gesang im Ohr. In 2205 kommt da – nichts.

Pip1

Frisch Angeheuert

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16

Mittwoch, 11. November 2015, 19:47

Natürlich sind 40h für ein Anno überhaupt nichts.
Wenn ich da an 1404 mit meinen knapp 1000 Stunden denke dann sind 40 Stunden ein Witz.
Trotzdem lohnt sich das Geld wenn man "nur" 40h rein steckt. Andere Spiele legt man schließlich schon nach 5 Stunden zur Seite und die kosten genauso viel.

Mayer

Leichtmatrose

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17

Mittwoch, 11. November 2015, 23:10

Zitat

In 2070 möchte ich Skylar Banes für ihr arrogantes „Sie können jetzt
gehen.“ manchmal den Hals umdrehen. In 1404 liebe ich die Sprüche von
Hassan Ben Sahid
Ich sag nur "Entferne die Blutspuren und sie ist ganz wie neu" wenn man bei Hassan ein Schiff kaufen will, schwarzer Humor vom feinsten.
Skylar ist aber wirklich eine Zicke, schlimmer finde ich ihre Sprüche "Wie lange gedenken Sie mich warten zu lassen?", "Brauchen Sie eine Sondereinladung um Ihre Arbeit zu machen?", "Belästigen Sie mich nicht mit Ihrer Inkompetenz!"
Da ist mir Rufus Thorne lieber mit seinem "Schade Ich hatte Großes mit Ihnen vor", sein Gefasel von Loyalität fand ich sowieso immer lustiger als die Moralpredigten der Ecos um Tierschutz, Brot für die Welt, Flüchtlingshilfe, 200 Tonnen Beruhigungstee für Gesprächsrunden oder ähnliches.
  1602 ; 1503 ; 1701 ; 1404: Mayer ; 2070: Mayer2070 ; 2205: Nicht-Käufer

"Wer auch nur wagt ans davonlaufen zu denken wird in hundertachtundneunzig Teile zerstückelt und auf ihn wird dann so lange herumgetrampelt bis man die Wände mit ihm streichen kann. Wer auch nur ein Korn Mais zuviel isst und einen Tropfen Wasser zuviel trinkt, der wird dafür eingesperrt für hundertundfünfundfünzig Jahre. Wenn ich Aguirre will, dass die Vögel tot von den Bäumen fallen, dann fallen die Vögel tot von den Bäumen herunter. Ich bin der Zorn Gottes, die Erde über die ich gehe, sieht mich und bebt."

Dorimil

Insel-Eroberer

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18

Donnerstag, 12. November 2015, 14:15

ich versuche Käufe zu vermeiden, wo ich ein Spiel nach 5 Stunden weglege, weil ich es durchgespielt habe. Oder anders gesagt, ich spiele selten einen Shooter! :P

Dennoch rein auf Anno bezogen ist das Verhältnis Preis/Spielzeit bei 2205 voraussichtlich wesentlich schlechter (€60 für 40h), als bei 2070 (KE für 17€ bei 250h) und 1404 (€75 für 1500h).
Trotzdem würde ich es wie Barbarella nicht als Fehlkauf bezeichnen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich das Spiel mit den DLC's und einem Addon entwickelt. Allerdings dürfte auch das auf Grund der Sektoren doch wieder recht begrenzt sein.
  Lebe jeden Tag, als wäre es Dein Letzter!

kiLLAkai93

Vollmatrose

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19

Freitag, 13. November 2015, 08:06

zu Ubisoft: Okay, da war ich wohl voreilig und schlecht informiert. In meiner Erinnerung war Anno 1404 noch ein rein in Deutschland verkauftes Anno von Sunflower Production oder wie die heißen. Ich dachte, Ubisoft hätte es danach übernommen und dann das neue Zukunftsszenario entwickelt. Dann liegt es also vielleicht nicht an Ubisoft, aber irgendjemand wird ja für diesen radikalen umschwung verantwortlich sein :O

Dass Anno 1404 auch noch heute spaß macht, steht natürlich außer frage, trotzdem denke ich, dass man jederzeit einen neuen mittelalter-teil bringen könnte. vor 1404 gabs ja auch schon ein paar mittelalterteile, trotzdem war 1404 der hammer.
Aber ja, vielleicht habt ihr recht und das würde sich dann nicht so gut verkaufen. Ich kenne mich da nicht aus, ich habe nur das gefühl, dass alle, die anno mögen, sich doch so ein spiel wünschen, ein erneuertes oder verbessertes Anno 1404.

Ich bin zwar auf die DLCs gespannt, habe aber auch nicht das gefühl, dass da jetzt tausende neue szenarien kommen werden...

Dickerbaer

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20

Freitag, 13. November 2015, 08:13

Zitat

Ubisoft und Related designs waren schon bei 1503 mit an Board.


Related Designs hat nichts mit Anno 1503 zu tun. Dies Spiel wurde ausschließlich von Max Design entwickelt und von Sunflowers, später auch von Koch-Media/Deep Silver vermarktet.

RD ist erst seit Anno 1701 dabei. Als das Spiel fertig war, kam es zur Übernahme der Firma Sunflowers durch Ubisoft.

Sunflowers wurde 2007 von Ubi akquiriert. Anno 1404 kam 2009 heraus.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sunflowers


Bei der Entwicklung Anno 1404 wurde ein ehemaliges Max Design Mitglied (Wilfried Reiter) zur Beratung hinzugeholt.
  Höflichkeit ist die höchste Form der Verachtung!