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W-O-D

Team AnnoZone

  • »W-O-D« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 3. Juli 2012, 21:29

Urteil zu Gebrauchtsoftware - wie geht Ubi damit nun um ?

Vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg ist eine weitreichende Entscheidung gefallen, was den Verkauf von gebrauchter Software anbelangt.
Laut dem Urteil ist es nun grundsätzlich erlaubt gebrauchte Software, egal ob auf CD/DVD oder Digital/Download weiterzuverkaufen.

Quellen:
- Spiegel online
- Pressestelle des EU-Gerichtshofs Pdf-File

Raymond XX

Meereskenner

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2

Mittwoch, 4. Juli 2012, 07:19

Ich denke, das Ubi sich ersteinmal nicht Bewegt. Es stand in dem Artikel nicht, ob das Urteil denn schon Rechtskräftig ist.
  Anno 1503 / AddOn; Anno 1701 KE; Anno 1404 / Add On; :up: Anno 2070 KE/ Anno 2205 KE :hauwech:

Amelie

Schatzjäger

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3

Mittwoch, 4. Juli 2012, 09:47

Der BGH muß das Urteil noch bestätigen - es wird damit gerechnet das er es auch tut.

JustBob

Insel-Eroberer

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4

Mittwoch, 4. Juli 2012, 19:15

Mal schauen ob sich bei Ubi dann auch was ändert.
*Skepsis unterdrück*
  "I find television very educational. Everytime someone switches it on, I go into another room and read a good book." Groucho Marx, 1890-1977

5

Mittwoch, 4. Juli 2012, 19:19

Ubi ändert schon, nur in die andere Richtung :D
http://www.gamersglobal.de/news/55415/ub…apfen-von-steam

FelixA

Insel-Eroberer

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6

Mittwoch, 4. Juli 2012, 20:30

vieleicht wollen die Demonstrieren, dass das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, und solange die Kunden als Geldquelle anzapfen.
  Die Weiten des Universums sind so unergründlich wie der menschliche Verstand!
_____________________________
Felix
ANNO 2071 M.A.UG.-Chefprogrammierer

7

Mittwoch, 4. Juli 2012, 21:22

Wohl nicht. Es wird eher vermutet, dass viele Software-Hersteller, die bisher noch keine Accountbindung hatten, sie jetzt einführen werden. Warum? Weil der EUGH zwar erlaubt, die Software zu verkaufen, der BGH aber vor einiger Zeit bereits festgestellt hat, dass Accountbindung ebenfalls rechtmäßig ist. Nach Juristen-Meinung kann beides parallel "gültig" sein.
Ich darf also schon meine Software weiterverkaufen. Nützt bei Accountbindung aber nichts, weil sie noch an meinen Account gebunden ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Larnak« (4. Juli 2012, 21:23)


Raymond XX

Meereskenner

Beiträge: 781

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8

Mittwoch, 4. Juli 2012, 22:55

Wenn man nur ein spiel an diesen Account gebunden hat, dann gehts ja noch. Man könnte seine Daten soweit wie möglich herrausnehmen. Ich denke, das dieses möglich ist, probiert hab ich das natürlich noch nicht. Dann könnte man diesen einen Account ja problemlos mit abgeben. Andernfalls, wenn man mehr als nur ein Spiel über einen Account zu laufen hat, dann gibts nur eines: Deinstallieren und einmotten, bis zum St. Nimmerleinstag :)
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JustBob

Insel-Eroberer

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9

Mittwoch, 4. Juli 2012, 23:48

Zitat

Wenn man nur ein spiel an diesen Account gebunden hat, dann gehts ja noch. Man könnte seine Daten soweit wie möglich herrausnehmen. Ich denke, das dieses möglich ist, probiert hab ich das natürlich noch nicht. Dann könnte man diesen einen Account ja problemlos mit abgeben.

Stimmt prinzipiell, aber das Weitergeben/Verkaufen eines Accounts dürfte nicht erwünscht sein.
  "I find television very educational. Everytime someone switches it on, I go into another room and read a good book." Groucho Marx, 1890-1977

Admiral Drake

Schatzjäger

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10

Donnerstag, 5. Juli 2012, 08:44

Ich habe auch mal ein paar Kommentare zu dem Urteil gelesen - die wichtigste Anmerkung ist m.E., dass das Gericht zwar das grundsätzliche Recht auf Weitergabe bestätigt hat, die Unternehmen aber nicht verpflichtet, diese Weitergabe technisch auch möglich zu machen - also erstmal das alte Lied: Recht haben ist eine Sache, Recht bekommen eine andere.
  Nur wer nichts tut, macht auch keine Fehler. Nicht meckern, sondern anpacken !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Admiral Drake« (5. Juli 2012, 08:44)


11

Donnerstag, 5. Juli 2012, 11:29

Zitat

Original von Larnak
Wohl nicht. Es wird eher vermutet, dass viele Software-Hersteller, die bisher noch keine Accountbindung hatten, sie jetzt einführen werden. Warum? Weil der EUGH zwar erlaubt, die Software zu verkaufen, der BGH aber vor einiger Zeit bereits festgestellt hat, dass Accountbindung ebenfalls rechtmäßig ist. Nach Juristen-Meinung kann beides parallel "gültig" sein.
Ich darf also schon meine Software weiterverkaufen. Nützt bei Accountbindung aber nichts, weil sie noch an meinen Account gebunden ist.


Besser hätte man es nicht erklären können, denn viele verstehn das Urteil falsch. Es ändert atm eigentlich nichts denn das verkaufen von Software war eigentlich bisher immer möglich. Ein Account ist aber Bestandteil des Vertrages zwischen Publisher und Käufer und diese sind nich übertragbar. Wer meint nun irgend welche Daten dort anzugeben zu können, also beim ACC erstellen, handelt wiederrum Rechtswiedrig da es sich hier um einen gültigen Vertrag handelt wie z.B. beim Handy, Kredit, Autokauf etc.